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Dienstag, 14. Juli 2009

Ein Ausflug nach Figueres

Wem es einmal zu voll und laut wir in Barcelona, der hat sehr viele Möglichkeiten einen Ausflug in die Umgebung zu unternehmen. Neben Sitges und Montserrat, die schon kurz vorgestellt wurden, bietet auch Figueres eine schöne Möglichkeit zu Unternehmungen.

Man kann es ganz leicht mit dem Zug erreichen und an allen bekannten Zugstationen einsteigen (Arc de Triomf, Estación Sants). Die Fahrt dauert rund zwei Stunden, lohnt sich aber, weil das malerische Örtchen fast schon an der Grenze zu Frankreich liegt und einen ganz besonderen Schatz birgt: ein wunderschönes Dalí Museum. Das Museum ist dabei natürlich nicht zufällig hier, sondern Salvador Dalí stammt aus diesem Ort und hat das Gebäude selbst umgebaut. Vorher war es ein Stadttheater und heute zählt es zu den absolut beliebtesten und meist besuchten Museen in Spanien.

Die Fassade des Museums ist mit künstlerischen Formen verziert, hat beispielsweise riesige Eier auf dem Turmdach und ist eindeutig als ein Dalí Haus zu erkennen. Zur Zeit gibt es vier Ausstellungen, die man sich anschauen kann: das ist zum einen die temporäre Ausstellung, eine Führung durch das Museum in der Nacht, das Haus Salvador Dalís und ein Schloss im Zeichen Dalís. Wenn man sich alles anschauen möchte, empfiehlt das Museum selbst wenigstens zwei Tage für den Aufenthalt in Figueres einzuplanen.

Der normale Eintritt für Erwachsene kostet 11 Euro, ermäßigt 8 Euro. Auf der Internetseite des Museums kann man die Tickets schon online kaufen und spart sich lange Warteschlangen vor Ort.

Für alle Kunstliebhaber ist dieser Ausflug sicherlich ein Highlight Ihres Barcelona-Urlaubes.

Dienstag, 16. Juni 2009

Ein Ausflug nach Montserrat

Wem das Großstadtleben einmal zu viel wird, weil er den Lärm und die Leute nicht mehr erträgt, der kann einen tollen Tag in Montserrat verbringen.

Das Kloster von Montserrat ist sehr berühmt und eines der Wahrzeichen von Katalonien. Von Barcelona aus gesehen befindet es sich rund 50 km nordwestlich der Stadt und ist mit dem Auto sehr schnell zu erreichen. Am besten parkt man nicht ganz oben am Berg, weil das nicht nur kostenpflichtig ist, sondern auch ewig dauert, weil immer nur eine gewisse Anzahl von Autos reinfahren dürfen aufgrund der beschränkten Parkmöglichkeiten. So entstehen vor allem am Wochenende teilweise große Wartezeiten, in der Sie lieber gemütlich auf den Berg hochgehen können. Wer auf den öffentlichen Verkehr angewiesen ist, kann den Zug ab der Sants Estació nehmen und ist nach 1,5 Stunden auch am Ziel.

Das Kloster selbst ist für seine schwarze Madonna bekannt und vor allem viele Katalanen kommen hierher um zu beten und einen Ort der Ruhe zu finden. Man sollte unbedingt, wenn man denn kann und Zeit hat auf den Berg hoch – entweder laufen oder fahren. Es gibt ein cable car, das Sie in 3 Minuten hochfährt und bis 18.00 Uhr auch wieder nach unten. Oben angekommen, wird Sie ein atemberaubender Ausblick erwarten. Es ist wie in einer anderen Welt. Bringen Sie eine Kopfbedeckung mit, es kann mitunter sehr heiß werden und die Schattenplätze sind begrenzt.

Auf dem Berg gibt es zwei ausgeschilderte Wanderwege, einer dauert nur 15 Minuten und ist sehr leicht zu erreichen, der andere eine gute Stunde, bei dem sich aber gerade das letzte Stück sehr zieht, weil der finale Anstieg ganz schön anstregend werden kann. Denken Sie an genügen Wasservorräte!

Diesen Tag werden Sie nicht so schnell vergessen und noch lange davon zehren. Es ist herrlich entspannend und einfach genial, dass man unmittelbar in der Nähe Barcelonas eine so schöne Gebirgskette hat.

Freitag, 15. Mai 2009

Ein Ausflug nach Sitges

Sitges ist eine kleine Stadt im Südwetsen von Barcelona. Da sie nur knapp 40 km entfernt ist, kann man sie ganz einfach mit dem Zug erreichen, wenn man z.B. ab der Estación de Sants abfährt, dass ist man nach 40 Minuten auch schon da und hat sein Ziel erreicht.

Das kleine Städtchen lohnt sich vor allem, weil es einen wunderschönen Strand hat, den viele bevorzugen bevor sie nach Barcelona gehen, weil er einfach nicht so wahnsinnig überfüllt ist in den Sommermonaten. Man kann aber auch herrlich, wandern, Fahrrad fahren, reiten, segeln, surfen oder schwimmen. Die Stadt hat ihren eigenen Golfplatz und eine Segelschule. Die Stadt hat deshalb soviel zu bieten, weil sie genau zwischen dem Meer und den Bergen liegt, deshalb verfügt sie über bezaubernd schöne Naturlandschaften und lädt zum spazieren gehen geradezu ein.

Es gibt hier auch sehr gute Restaurants und ein tolles Nachtleben, weswegen auch sehr viele anreisen. Ursprünglich galt die Stadt am Ende des 19. Jhdt.s als Künstlerkolonie und hat bis heute ein alternatives Flair behalten können. Es gibt auch drei Museen, die interessante Einblicke in religiöse Gemälde und Artifakte geben. Dazu gehören das Romantische Mueseum , das Museu Cau ferrat und das Museu Maricel. Sie gelten alle als sehenswert und nicht besonders preisintensiv. Die kleine Barockkirche am Ufer des Meeres wirkt dabei ebenso romantisch, wie die kleinen Häuschen, die sich ihre Originalität bewahrt haben.

Jährlich finden hier auch wichtige Veranstaltungen statt, wie z.B. die Oldtimer Rallye, das Internationale Kinofestival Kataloniens und Feierlichkeiten um Fronleichnam. Die Stadt ist bei Besuchern sehr beliebt und ist deshalb auch aus touristischer Sicht sehr wertvoll.

Falls man also einen Tag von seinem kostbaren Barcelona-Urlaub entbehren kann, sollte man die ländlichere Gegend ein bisschen erkunden, um auch mal wirklich spanisches Flair zu genießen und das ganze lässt sich ja sehr gut mit einerm Strandbesuch verbinden.