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Donnerstag, 30. April 2009

Auf den Spuren Gaudís

Denkt man an Barcelona, dann assoziiert man die Stadt vor allem mit einem Künstler – Antoní Gaudí. Er hat zahlreiche Meisterwerke in der Stadt hinterlassen und das Stadtbild damit entscheidend geprägt.

Seine wohl bekannteste Arbeit ist die Sagrada Familia – die römisch katalonische Basilika im Herzen der Stadt. Man findet ganz leicht dahin, wenn man mit der Metro L 2 bis zur Station Sagrada Familia fährt oder vom Placa de Tetuan aus die Gran Via de les Corts Catalanes stadtauswärts läuft und sich nördlich hält. Man sollte sich für diesen Besuch unbedingt genügend Zeit lassen, weil die Kirche mit zahlreichen Ornamenten und Verzierungen geschmückt ist, die man alle erst nach und nach entdeckt. Besonders schön ist der Blick vom unmittelbar angrenzenden Parc Gaudí, wo man herrliche Fotos schieβen kann.
Nach dem Tod des Architekten haben die Spanier den Bau in seinem Sinne fortgesetzt, weil er 1926 auf tragische Weise bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Bis zu seinem Lebensende widmete er aber jede Minute seiner Zeit um die Planung fortzusetzen und seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Voraussichtlich wird der Bau 2026 beendet sein, dieses Unterfangen hängt aber hauptsächlich von Spendengeldern ab und kann sich deshalb auch noch etwas verzögern.

Weiter in Richtung Norden befindet sich der Parc Güell, der ebenfalls von Gaudí geplant und konzipiert wurde. Um 1900 bekam er den Auftrag von Eusebi Güell, der von den zahlreichen Gartenstädten um London so beeindruckt war, dass er ein neues Stadtviertel abseits des Zentrums errichten wollte. Leider stieβen seine Pläne auf Unmut bei der Bevölkerung und so wurden nur eine wenige der ursprünglich 60 geplanten Häuser gebaut, so z.B. das ehemalige Wohnhaus Gaudís , das man heute als Museum besichtigen kann. Bei einem Besuch muss man unbedingt die Sala Hipóstila besuchen, die der Künstler als zentrale Terrasse geplant hatte und die mit wellenförmigen Bänken ausgestattet ist. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Park und die gesamte Stadt. An diesem Punkt schlieβt sich auch die berühmte Wendeltreppe an, von der man vor allem den bunten Salamander aus einigen Filmen kennt, der ebenfalls mit herrlichen Mosaiken bestückt ist.


Weite Highlights sind die beiden Casas (span. für Häuser) Milà und Battló, die man ganz leicht auf dem Passeig de Gracia finden kann. Die wellenförnige Fassade weist keinen rechten Winkel auf und erinnert oft an die Werke Hundertwassers.

Viel Spaβ beim Entdecken und Entschlüsseln der Symboliken Gaudís, die vor allem auch nachts ganz mystisch und märchenhaft wirken.

[via Gute Reise]

Eine Reise nach Barcelona

Während man sich in Deutschland im Frühling mit milden Temperaturen zufrieden geben muss, beginnt in Spanien bereits der Sommer mit heiβen Tagen am Strand und milden Nächten in Bars und Diskotheken. Ganz wichtig ist hierbei immer die Wahl der richtigen Unterkunft, wobei sich vor allem Apartments Barcelona eignen, da man hier ganz für sich und in Ruhe mitten im Zentrum wohnen kann.

In der Stadt selbst findet man sich ganz leicht zurecht und kann entweder mit der Metro oder den Bussen fahren. Bei der Wahl der Richtung ist einfach auf die Endhaltestelle zu achten und auf lange Wartezeiten muss man sich nicht einstellen, weil alle 5-10 Minuten eine neue Bahn oder ein neuer Bus kommt. Fahrkarten bekommt man am Schalter oder Automaten und die gelten auch für alle Verkehsmittel solange man sich in Zone 1 aufhält. Eine Übersicht liefert die Seite der Metropolitan Transport Body (EMT).

Falls man überfüllte und im Sommer teils überhitzte Metrofahrten vermeiden möchte, kann man auf eines der zahlreichen Mitfahrräder zurückgreifen. Hierbei kostet der Jahresbeitrag lediglich 30 € und man kann sich zu jeder Zeit ein Fahrrad aussuchen und hat eine halbe Stunde Zeit es an der nächsten Anleihestation zurückzugeben oder zahlt 0,30€ pro angefangene halbe Stunde. Auβerdem kann man dabei viel eher die Umgebung erkunden und neue interessante Ecken entdecken.


Wenn Sie sich einmal für Ihre Unterkunft entschieden und die Anreise gut überstanden haben, müssen Sie unbedingt zum Wahrzeichen Barcelonas fahren – der Sagrada Familia , dem Meisterwerk Gaudís, mit dem er vor über 100 Jahren begonnen hatte um als junger revolutionärer Architekt eine „Kirche für die Armen“ zu errichten. Leider kam er nicht dazu seine Pläne vollständig in die Tat umzusetzen, weil er 1926 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Nichtsdestrotrotz bauen die Spanier weiter im Sinne Gaudís damit das auβergewöhnliche Meisterwek wächst und immer mehr an Gestalt annimmt.

Am Ende des Tages sollten Sie eine der vielen Tapasbars besuchen um die typische spanische Küche einmal ausprobieren. Erleben Sie das heitere und lockere Flair und lassen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen. Eine gute Auswahl an Bars findet man entwder im Zentrum oder etwas abseits im Stadtteil Gracía oder Eixample, den Künstlervierteln Barcelonas, die ihre eigene Identität und einen besonderen Charme versprühen.

Es gibt so viel zu sehen und entdecken, Barcelona ist auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!