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Dienstag, 21. Juli 2009

Der Hafen von Barcelona

Einige Touristen finden den Hafen Port Vell zum Spazieren gehen viel schöner als den Barceloneta Strand. Das hängt natürlich vom individuellen Geschmack ab, aber definitiv ist der neu ausgebaute Hafen eine schöne Anlage, in der Segelschiffe, Yachten und kleine Bötchen anlegen und damit ein sehr schönes Bild ergeben.

Es gibt wahnsinnig tolle Restaurants, die direkt zum Wasser hin liegen und auf deren Terasse man einen wunderschönen Blick auf den Hafen hat, geschützt unter Dächern vor der Sonne. Neben diesen Etablissements gibt es noch ein IMAX- Kino mit Filmen in 3D, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind, weil man optisch so ein tolles Kinoerlebnis miterlebt, dass man denkt mittendrin dabei zu sein. Gleich daran schließt sich das Aquarium, in dem viele Fischarten ausgestellt werden und versucht wurde Original-Unterwasserwelten zu kreieren, die ihren Lebensraum abbilden. So kann man sich zum Beispiel das Great Barrier Reef oder das Leben im Meer vor Hawaii anschauen.

Gleich daran schließt sich da Maremagnum, ein relativ großes Einkaufszentrum, wo man auch an verregneten Sonntagen einkaufen gehen kann. Hier findet man neben den Standardketten auch außergewöhnliche Läden mit individuellen Produkten für ganz besondere Urlaubserinnerungen.

Unweit vom Hafen gibt es wunderschöne Apartments in Barcelona und eins ist beispielsweise das D´Allada Guay, das sich für ein bis zwei Personen eignet und im Stadtteil El Borne liegt. Es hat einen attraktiven Wohnbereich mit gemütlicher Couch und einem großen Esstisch für ausgedehnte Dinner oder Mittagessen. Auch sonst ist natürlich alles da, was man zum leben braucht und so steht einem entspannten Urlaub in Barcelona nichts mehr im Weg.

Dienstag, 26. Mai 2009

Das Schifffahrtsmuseum

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört neben all dem schon genannten auf jeden Fall auch das Schifffarhtsmuseum Museu Maritim. Es befindet sich direkt an der Avinguda de les Drassanes unweit vom Hafen der Stadt. Hier endet die Rambla und mündet in der Kolumbussäule mit der berühmten Kolumbusstatue, die in Richtung Neue Welt zeigt.

In den Drassanes in Barcelona wurden zwischen dem 13. Und 18. Jahrhundert Handels- und Kriegsschiffe gebaut. Die Produktion von Schiffen ermöglichte es der Stadt ihre Vormacht im Mittelmeerraum auszubauen und zu sichern. In den Gewölben konnten bis zu 30 Galeeren zur selben Zeit gebaut werden. Ab dem Jahr 1792 wurden die Drassanes als Kaserne genutzt.

Im Oktober 1936 wurden die Drassanes durch ein Dekret von der Generalitat de Catalunya zum Museu Maritim begründet. Im Rahmen des schlimmen Bürgerkrieges entschloss man sich noch im selben Jahr die wichtigsten Exponate nach Selva auszulagern um einen großen Schaden zu verhindern.

Besonder eindrucksvoll sind die Schiffe, die das Museum ausstellt. Zu den Höhepunkten gehört die im Original nachgebaute Galeere vom Admiral Juan de Austria aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist 60 Meter lang und auf ihr ruderten knapp 240 Personen and 59 Rudern. Eine gigantische Kulisse.

Auch die bedeutende Sammlung an Schiffsmodellen kann man besichtigen. Es sind meist Originale aus dem 19. Jahrhundert, die deshalb so wertvoll sind, weil die echten Schiffe meist nicht mehr existieren und die Modelle somit wertvolle Hinweise auf die Bauweise und Details geben. Darüberhinaus kann die Sammlung nautischer Instrumente besichtigt werden, die die Entwicklung der Objekte zur Navigation sehr gut verdeutlicht.

Das Museum ist jeden tag zwischen 10:00 und 20:00 Uhr geöffnet und der Eintritt für Erwachsene kostet 6,50 Euro.