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Donnerstag, 4. Juni 2009

Das Aquarium in Barcelona

Einer der Höhepunkte der Stadt ist das Aquarium im Hafen Port Vell. Es ist ein sehr schönes aufwendig dekoriertes und toll ausgestattetes Aquarium, das wahnsinnig viele verschiedene Fischarten zeigt, die in unterschiedlichen Becken toll in Szene gesetzt werden.

Der Besucher wird systematisch in immer tiefere Meeresregionen geführt und kann anhand der Lichtverhältnisse und verschiedenen Pflanzen die Unterschiede selbst erkennen. Es werden Becken zu Korallenriffen, dem Great Barrier Reef in Australien, vom Roten Meer, Tropische Atolle und Haie ausgestellt.

Es gibt zu jedem Becken eine Übersicht zu den Fischen, die sich darin befinden in den Sprachen Spanisch, Katalan, Englisch und Französisch. Außerdem sollte man an die Oberseite der Becken schauen, da findet man interessante Fakten, wie z. B. dass Oktopusse ihre Farbe wechseln (wenn sie Angst haben werden sie rot, sonst sind sie etwas blasser). Es gibt auch überall interaktive Bildschirme, mit denen man sich Videos und Informationen über die einzelenen Fischarten holen kann.

Für Kinder ist der Besuch auf jeden Fall extrem spannend und das absolute Highlight für alle Besucher ist der 80 m lange Tunnel, den man auf einem Laufband durchfährt und sich in einer einzigartigen Szenerie bewegt. In dem riesigen Becken sind große Haie, Flunder und andere. Wer einen Tauchschein besitzt, kann auch mit den Haien schwimmen gehen, eine Tour kostet 300 Euro, beinhaltet aber einen kleinen workshop, in dem man alles Wissenwerte über die Tiere lernt.

Am Ausgang ist ein toller Abenteuerspielplatz für Kinder, den diese bestimmt nicht so schnell verlassen werden. Das Aquarium lohnt sich für alle, die sich für die Unterwasserwelt begeistern und sich auf das Geheinmis Meereswelt einlassen möchten. Es ist vor allem an Tagen zu empfehlen, an denen das Wetter nicht perfekt ist, sodass man kurze Regenphasen optimal überbrücken kann.

Dienstag, 26. Mai 2009

Das Schifffahrtsmuseum

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört neben all dem schon genannten auf jeden Fall auch das Schifffarhtsmuseum Museu Maritim. Es befindet sich direkt an der Avinguda de les Drassanes unweit vom Hafen der Stadt. Hier endet die Rambla und mündet in der Kolumbussäule mit der berühmten Kolumbusstatue, die in Richtung Neue Welt zeigt.

In den Drassanes in Barcelona wurden zwischen dem 13. Und 18. Jahrhundert Handels- und Kriegsschiffe gebaut. Die Produktion von Schiffen ermöglichte es der Stadt ihre Vormacht im Mittelmeerraum auszubauen und zu sichern. In den Gewölben konnten bis zu 30 Galeeren zur selben Zeit gebaut werden. Ab dem Jahr 1792 wurden die Drassanes als Kaserne genutzt.

Im Oktober 1936 wurden die Drassanes durch ein Dekret von der Generalitat de Catalunya zum Museu Maritim begründet. Im Rahmen des schlimmen Bürgerkrieges entschloss man sich noch im selben Jahr die wichtigsten Exponate nach Selva auszulagern um einen großen Schaden zu verhindern.

Besonder eindrucksvoll sind die Schiffe, die das Museum ausstellt. Zu den Höhepunkten gehört die im Original nachgebaute Galeere vom Admiral Juan de Austria aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist 60 Meter lang und auf ihr ruderten knapp 240 Personen and 59 Rudern. Eine gigantische Kulisse.

Auch die bedeutende Sammlung an Schiffsmodellen kann man besichtigen. Es sind meist Originale aus dem 19. Jahrhundert, die deshalb so wertvoll sind, weil die echten Schiffe meist nicht mehr existieren und die Modelle somit wertvolle Hinweise auf die Bauweise und Details geben. Darüberhinaus kann die Sammlung nautischer Instrumente besichtigt werden, die die Entwicklung der Objekte zur Navigation sehr gut verdeutlicht.

Das Museum ist jeden tag zwischen 10:00 und 20:00 Uhr geöffnet und der Eintritt für Erwachsene kostet 6,50 Euro.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Die Cosmo Caixa

Der heutige Blogeintrag befasst sich mit der Cosmo Caixa, einem wirklich unglaublich interessanten Museum in Barcelona. Es ist das Wissenschaftsmuseum, ist aber lange nicht so trocken und langweilig wie es klingt, sondern begeistert seinen Gäste mit kreativen und interessanten Exerimenten, die die Geschichte der Materie erklären.

In mehreren Stockwerken wird dem Besucher die Entwicklung der Erde und des Lebens nähergebracht und zu den Höhepunkten zählen der getrocknete Regenwaldbaum in der Mitte der Wendeltreppe und das Foucaultsche Pendel, das die Erdrotation beweist. Aufgrund des ersten Highlights sollte man unbedingt ein Stockwerk laufen und nicht alles mit dem Fahrstuhl fahren, um den imposanten Baum einmal zu betrachten.

Das Museum liegt auf dem Berg Tibidabo und man erreicht es am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn man einen Bus ab Placa Catalunya nutzt. Es ist täglich außer Montags von 9 bis 20 Uhr geöffnet und der Eintritt liegt bei lediglich 3 Euro pro Erwachsener. Es gibt eine Ermäßigung von 1 Euro und an jedem ersten Sonntag im Monat kann man das Museum kostenlos besuchen.

Wenn man sich einmal in dieser Ecke Barcelonas aufhält, sollte man unbedingt noch einen kleinen Spaziergang einlegen und die herrliche Aussicht vom Berg aus auf die Stadt genießen.

Dienstag, 19. Mai 2009

Montjuïc

Im Westen der Stadt befindet sich der Berg Montjuïc, der eigentlich nur 173 Meter hoch ist. Es gibt aber ein tolle Möglichkeit auf den Berg hochzugelangen und zwar mit der Seilbahn, dem Teleferic. Während der Fahrt hat man einen richtig tollen Ausblick auf die Stadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: den Hafen, die Sagrada Familia, die Kolumbussäule und die Rambla. Eine Einzelfahrt kostet 7 Euro für Erwachsene, hin und zurück kosten 9 Euro.

Einmal oben angekommen, gibt es neben der herrlichen Aussicht auf die Stadt auch zwei tolle Museen zu besichtigen. Das ist zum einen die Fundacio Joan Miró, wo vor allem seine farbenfrohen Skulpturen und Gemälde ausgestellt werden. Im Gegensatz zu Picasso stammte Miró aus Barcelona und deshalb sind die Katalanen auch besonder stolz auf seine Werke, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Typisch für ihn ist sein Umgang und der Einsatz von kräftigen Farben. Im Museum kann man den Verlauf seiner Schaffenszeit hervorragend nachvollziehen – es gibt Skizzen und Werke aus jeder Lebensphase, angefangen in seiner Jugendzeit.

Das andere Museum ist das Museu Nacional d´ Art de Catalunya (MNAC). Hier gibt es einige bedeutende Skulpturen und Gemälde der katalanischen Geschichte, die es zu besuchen gilt. Da es unmöglich ist alles auf eimal zu besichtigen, sollte man sich jedoch genügend Zeit lassen sich die Teile anzuschauen, die einen ebsonders interessieren.

Weiterhin sollte man sich auf dem Berg anschauen: die Festung, die früher als Gefängnis diente. Heute ist hier das Militärmuseum untergebracht. Der mittlere Teil des Berges wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1992 neu errichtet. Zu sehen gibt es hier das Estadi Olimpic und der Torre de Calatrava, ein hübscher Turm. Es gibt auch einen botanischen Garten, der einen Besuch wert ist. Der Park auf dem Berg ist deshalb so besonders, weil er nicht so stark besucht ist wie die in der Stadt und man in Ruhe gemütlich spazieren gehen kann.